Das Hilfswerk Papageno stellt sich vor

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Die Fakten

Der Ursprung

Papagenos Einsatzgebiet

 

Die Stadt Sibiu (deutsch Hermannstadt) im Zentrum Rumäniens

Alle Papageno-Aktivitäten sind bis zu 80 km von Sibiu entfernt.

>> Aktuelle Projekte

1966 

erste Aktivitäten eines Hilfskreises für Rumänien mit den Namen "Gruppe Papageno".

1989

nur 19 Tage nach der Revolution:  Intensivierung der Papageno-Aktivitäten.

1992

Gründung "Verein PAPAGENO Murg" in der Schweiz durch Mitglieder des Hilfskreises.

Kurz danach wurde in Sibiu die Partnerorganisation "Asociatia PAPAGENO Hermannstadt" nach Rumänischem Recht gegründet. Dies war Bedingung für die zollfreie Einfuhr und Verteilung der Hilfsgüter und weiterer Aktivitäten in Rumänien.

Vorstandsmitglieder (Rumänien):   7 (neu seit Jan.2013)

Vorstandsmitglieder: (Schweiz)  :   6

Mitglieder und Gönner:        ca. 1'000

2003 wurde der Verein Papageno Murg (Schweiz), durch ZEWO zertifiziert und ist damit berechtigt das ZEWO-Gütesiegel zu verwenden.

Aufgaben und Ziele

- Das Hilfswerk Papageno ist religiös, sprachlich, politisch und geografisch ungebunden.
- Die Mitglieder arbeiten ehrenamtlich und unentgeltlich.
- Ausgedehntes Beziehungsnetz in Rumänien schaffen.
- Das Hilfswerk Papageno ist anerkannt vom rumänischen Staat.
- Alle Spenden kommen den Projekten unmittelbar und ohne Verwaltungsaufwand zugute.

 

Wichtig !  Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins Papageno arbeiten ehrenamtlich.
(Einzige Ausnahme sind der Lagerchef und zwei Helfer  in Murg mit einer bescheidenen Stundenentschädigung und den Angestellten im Dress-In Sibiu)

Die Gründer des Hilfswerks Papageno, Martin Bauer und Kurt Stäheli haben ihren ständiger Wohnsitz in Sibiu, Rumänien

Der Präsident von Asociata Papageno Hermannstadt, Robert Jacqueroud und seine Gattin Getta leben seit der Pensionierung etwa 7 - 9 Monate pro Jahre in Sibiu.

Nur so ist es möglich die laufenden Projekte mit der erforderlichen Gründlichkeit zu überwachen

 

Die Projekte

Laufende Projekte:

>> Hilfsgütertransporte   Papageno sammelt diese Hilfsgüter selber aus verschiedenen Sammelstellen in der Schweiz zum Zwischenlager Murg am Walensee ein. Bis 2006 wurden von dort pro Jahr durch 10 bis 12  40t-Lastwagen, zusammen mit anderen Hilfsgütern, über 100'000 Kleidungsstücke nach Rumänien transportiert. Dazu kommen unzählige Tonnen Lebensmittel, Spitalgeräte, Schulmobiliar, Matratzen, Decken usw. usw. Durch die stark angestiegenen Kosten mussten wir diese leider ab 2007 auf etwa 8 Transporte pro Jahr reduzieren.

Im Dezember 2016 erfolgte Transport Nr. 230! - ein 40 Tonnen Sattelschlepper -  ist vom Papagenolager in Murg voll mit Hilfsgütern beladen, auf den Weg nach Rumänien geschickt worden

>> Dress-In Sibiu (deutsch Hermannstadt)  Hier werden die transportierten Hilfsgüter durch einen rumänischen Angestellten sortiert und zwischengelagert. Vertrauensleute (von Kirchen- Gemeinde- und Sozialämter, Schulbehörden, Ärzte, Krankenschwestern usw.) geben an Bedürftige Gutscheine ab. An dieser Abgabestelle - Dress-In genannt -  können damit Kleider, Schuhe, Spielsachen und weitere Hilfsgüter gegen eine Gutschein vom Sozialdienst Sibiu gratis bezogen werden. Um einem Missbrauch vorzubeugen, werden diese registriert. Bei den Stichproben der Zollverwaltung werden diese Belege dazu benutzt, um zu beweisen, dass alle Hilfsgüter kostenlos abgegeben worden sind. 

>> Gesundheitszentrum  Pauca/Törnen Papageno hat für den Ort Pauca und fünf Dörfer der Umgebung ein Gebäude innen und aussen vollständig renoviert und mit Geräten aus der Schweiz versorgt. Das Gesundheitszentrum wurde den örtlichen Behörden übergeben. 2012 konnte Papageno die alte defekte Zahnarztausrüstung durch eine moderne, zweckmässige und für unser Budget geeignete Ausrüstung ersetzen. Mit der Aktion "Kinderzahnpflege" will Papageno mit euren Spenden die Kosten für etwa 90 Kindern finanziell übernehmen. Erwachsene bezahlen die Zahnbehandlung selber

>> Notküche Sibiu  Die Notküche konnte erstmals im November 2008 eröffnet werden. Im ausgebauten Untergeschoss der orthodoxen Kirche in Sibiu, lieferte Papageno einen Kühlschrank sowie Geschirr und weitere Küchengeräte. Papageno finanziert die Lebensmittel- und Betriebskosten und einen kleinen Lohn für die Köchin. Alle übrigen Helfer sind freiwillig da, um Wochentags an etwa 50 Personen je eine warme Mahlzeit abzugeben. Im Winter 2014/15 wurden etwa 10'000 Mahlzeiten gekocht. Davon sind ca. 1'500 Portionen durch Freiwillige an bettlägerige Patienten nach Hause gebracht worden.

>> Gassenkinder  Im Zentrum ARAPAMESU / Papageno in Sibiu kommen am Nachmittag nach der Schule bis zu 40 „Gassenkinder“. Sie erhalten eine einfache Verpflegung und können unter Anleitung die Hausaufgaben erledigen. Wenn nötig erteilen oder organisieren wir Nachhilfeunterricht. Wir kontrollieren den Schulbesuch, vermitteln Arzt- und Zahnarztbesuche und sorgen dafür, dass die Kinder anständig und der Witterung entsprechend gekleidet sind.

>> Kulturzentrum In Cisnadie (deutsch Heltau) bei Sibiu und in der Umgebung ist die Arbeitslosigkeit gross. Papageno hat die Renovation eines geeigneten Raumes in der Kirchenburg von Heltau finanziell unterstützt und ein prächtiges Cembalo, eine grosszügige Spende aus der Schweiz, aufstellen können. Hier können die Bewohner nun gratis kulturelle Veranstaltungen besuchen.

>> Musikbibliothek Sibiu Papageno engagiert sich auch stark Kulturell. Hier können gratis Noten bezogen werden und Studenten erhalten leihweise Musikinstrumente. Im Januar 2008 wurde sie an die Universität Sibiu ausgegliedert, aber seit Frühling 2011 hat sie wieder einen neuen Standort in Sibiu, ganz in der Nähe von unserem Dress-In gefunden. Der Michelsberger Kreis aus der Schweiz unterstützt mit privaten Mitteln diese kulturelle Organisation. Papageno ist jetzt zuständig für die Organisation und Betrieb.

Übergebene und Abgeschlossene Projekte:

 -  Das Kinderheim Casa Papageno wurde durch Papageno 2003 in Daia (Talheim) in der Nähe vom Sibiu eröffnet. In einer gepachteten Liegenschaft der evangelischen Kirche Rumäniens konnten nach einer aufwändigen Renovation des Hauptgebäudes die ersten 18 Kinder einziehen. Mit dem 2006 neu erbauten Nebengebäude wurde das Raumangebot beträchtlich erweitert.

2010 wurde das Casa Papageno in ein Rumänisches Kinderheim mit dem Namen "Steps of Hope" umbenannt. Dazu wurde im Sommer 2010 in der Schweiz ein neuer Verein "Schritte der Hoffnung" gegründet, welcher nun alleine für Betrieb und Finanzierung des Kinderheims verantwortlich ist.

 -  Sanierung der Wasserversorgung des Zigeunerdorfs Prislop

  -  Reaktivierung von zwei stillgelegten Glasbläsereien durch langfristige, zinslose, rückzahlbare Darlehen

  -  Kostenlose Lieferung grösserer Mengen Kobaltblau an Töpfereien

  -  Und vieles mehr.

Papagenos Devise lautet: Hilfe zur Selbsthilfe. 

Sie unterstützen unsere Bemühungen finanziell als Mitglied oder Spender/Gönner.

Auch für Sachspenden von Hilfsgütern sind wir Ihnen sehr dankbar. Unsere Spendenkonti lauten: 

Schweiz:

 

 

Postkonto:  70-13308-8

Verein Papageno, 8877 Murg

IBAN CH68 0900 0000 7001 3308 8

EU-Raum:

 

 

ING BANK SIBIU

Asociatia Papageno Hermannstadt Sibiu

IBAN:  RO04 INGB 0000 9999 0557 1937

CODE SWIFT:  INGBROBU

 >> Details zu unseren Spendenkonti

 

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2.6.2017 /  HRM