Notküche in Hermannstadt/Sibiu

In Zusammenarbeit mit der Orthodoxen Kirche Sibiu konnte 2008 im Untergeschoss der Kirche in Sibiu die Notküche eingerichtet werden. Papageno lieferte Geschirr, einen Kühlschrank, diverse Küchengeräte und finanziert zum Teil die Lebensmittel- und Betriebskosten. Dazu kommt der bescheidene Lohn für die Köchin. Alle übrigen helfen freiwillig mit. 

Wochentags wird an etwa 40 Personen (im Winter) und 25 Personen (im Sommer) je eine warme Mahlzeit   abgegeben.  Papageno übernimmt die Kosten für das Essen. 2014/15 wurden etwa 10'000 Mahlzeiten gekocht. Davon sind ca. 1'500 Portionen durch Freiwillige an bettlägerige Patienten nach Hause gebracht worden.

Feierliche Wiedereröffnung der Notküche am 2. November 2010

In Gamellen der Schweizer Armee wir das Essen zu bettlägerigen Patienten gebracht.

In den beiden ersten Jahren musste viel improvisiert werden. Weil zwei Brenner vom alten Gasherd nicht mehr funktionierten, hatte die Köchin Mühe die grossen Pfannen aufzuheizen. Das viele Geschirr musste nach dem Essen jeweils von Hand  abgewaschen werden. Hände dazu gab es genug, jedoch stand nicht genügend Platz für die Helfer vorhanden.

Dank Spenden konnte für den Winter 2011/12  ein besserer Gasherd sowie ein Geschirrspüler in Betrieb genommen werden.

.

 

Professioneller Gasherd

Neuer Geschirrspüler, eine grosse Hilfe

Seit Jahren verteilt Papageno auch grosse Mengen gespendeter Lebensmittel an Schulen & Kinder- / Altersheime in Hermannstadt und Umgebung.

Spenden auf das Konto PC 70-13308-8 sind herzlich Willkommen.  Damit sie auch hier eingesetzt wird, bitte den Vermerk "Notküche" angeben. 

 

Kontaktadresse auch für die Unterstützung der Familienhilfe vor Ort:

in der Schweiz:

Getta und Robert Jacqueroud
Tel: 079 261 3662   E-Mail

in Rumänien:

Getta und Robert Jacqueroud
Tel: 0040 740 875 165
   E-Mail

 

Martin Bauer
Tel: 0040 269 228 013    
E-Mail

 

Ein hochwillkommener Mittagstisch

Getta Jacqueroud teilt mit

Parintele Sasaujan ein sehr hoher Priester der orthodoxen Kirche, hat sein Amt abgegeben und eine Kirche in Vale Aurie, einem  Armenviertel von Sibiu übernommen um dort den Bedürftigen zu helfen.

 In einem Nebengebäude steht seine hoch geachtete Ehefrau Prietoasa jeden Tag in der Küche und kocht für die Bedürftigen.

 

Für Papageno bringt Robert Jacqueroud gerade 150 kg Spaghetti an die Notküche in Vale Aurie, einem Armenviertel am Stadtrand von Sibiu

Mittagstisch von Vale Aurie.
Das Essen steht in Warmhaltebehältern (auch eine Spende aus der Schweiz) bereit für die Obdachlosen und Strassenkinder

Für arme alte Leute die keine Angehörige mehr haben, teilweise bettlägerig sind und somit nicht zum Mittagstisch kommen können, bringt ein kleiner Lieferwagen das schmackhafte, warme Essen nach Hause

Bilder: Robert Jacqueroud 2007

 

11.12.2007 / HRM