Gesundheitszentrum Pauca / Törnen

 

Mai 2012

Neue Zahnarztpraxis in Pauca

Die vorhandene Ausrüstung war inzwischen 14 Jahre alt. Weil keine Ersatzteile mehr zur Verfügung standen, konnten defekte Teile nicht oder nur behelfsmässig repariert werden.

Der bis zum Jahr 2011 verantwortliche Zahnarzt kehrte nach einem Auslandaufenthalt nicht mehr in die Praxis zurück. Papageno konnte mit grosser Erleichterung zwei neue, junge Fachkräfte für die Weiterführung begeistern.

Im Mai 2012 konnte die neue Praxis mit einer kleinen Feier in Anwesenheit des Bürgermeisters eingeweiht werden.

 

 

Zahnuntersuchungen an Schulkindern ergaben leider einen sehr schlechten Zustand.

Weil die meisten Eltern aber das Geld für die Kosten nicht aufbringen können, versucht Papageno zu helfen.

 

Mit der Aktion "Kinderzahnpflege" wird Papageno mit euren Spenden die Kosten für bis zu 90 Kindern pro Jahr finanziell übernehmen.

 

 

 

 

 

 Neu installierte Ausrüstung

 

 

 Zahnärztin bei der Arbeit für Aktion 
   "Kinderzahnpflege"

 

 

Alle haben 2012 mitgeholfen, die alte Einrichtung durch eine moderne, zweckmässige und für unser Budget geeignete Ausrüstung zu ersetzen.

 

Leider musste Papageno 2013 das Arbeitsverhältnis mit den beiden Zahnärzten wegen Unstimmigkeiten auflösen.

Papageno hat aber zwei neue Zahnärztinnen aus Sibiu gefunden, welche bereit waren diese Aufgabe zu übernehmen.

Inzwischen praktizieren sie  an zwei Tagen pro Woche in der Zahnarztpraxis von Pauca.

 

Im Gegensatz zu vorher, haben die Zahnärztinnen mit Papageno und nicht mit der Gemeinde Pauca einen Vertrag . Dadurch sind wir flexibler.

Im Vertrag ist geregelt:

-  Einrichtung inkl. Inventar gehört dem Verein Papageno

 

-  Genaue Inventarliste (mit Fotos)

 

-    Papageno bezahlt vorläufig für 4 Jahre einen symbolischen Betrag als Miete für die Arzt- und Zahnarztpraxis

 

Anmerkung: Die Verträge wurden durch einen ortsansässigen Anwalt gemacht. Somit entsprechen sie dem Gesetz und Papageno hat freie Hand zum Handeln

 

 

 

Ein gut funktionierendes Gesundheitszentrum ist für die Region von enormer Bedeutung.
Für uns heisst das aber, dass wir an einem weiteren Ort dringend auf die Unterstützung unserer Gönner und Freunde angewiesen sind.

Kontaktadressen:

 

 

Schweiz

Getta Jacqueroud
Tel: 079 261 3662     E-Mail

 

Rumänien:

Getta Jacqueroud
Tel: 0040 740 875 165      E-Mail

Den ausführlichen Bericht, wie es zur Gründung des Gesundheitszentrum gekommen ist, finden Sie im  >> Archiv

 

2001  Medizinische Versorgung im Gesundheitszentrum Pauca

Nach umfangreichen Renovations- und Ausbauarbeiten konnte das Gesundheitszentrum 2001 der Bevölkerung übergeben werden. Geduldig wartende Patienten

Eines der beiden Behandlungszimmer Der Medikamentenschrank

Beitrag von Getta und Robert Jacqueroud (Juni 2007)

Das kleine Wunder mit den neu eingesetzten Türen und Fenstern haben uns motiviert, in Pauca wieder etwas weiter zu machen. Mit dem gespendeten Geld für die Heizrechnung in der Tasche, fuhren wir nach Pauca.

Wir waren erfreut über den regen Betrieb.
Im Gepäck hatten wir einiges an Medikamenten, zwei Kinderwagen und die lang ersehnte Babywaage. Die Kinderwagen, es sind inzwischen 4,  werden jeweils leihweise an die Mütter abgegeben.

Ein weiteres Geschenk war da aber noch mehr im Mittelpunkt. Die Ärztin konnte kaum glauben was sie da sah. Ein voll ausgestatteter Notfallkoffer. Unser Mitglied John Wilhelm hat in uns beschafft. Der Kommentar der Ärztin: Jetzt bin ich besser ausgerüstet als die Ambulanzen von der Stadt. Die Freude war offensichtlich und das konnten wir auch dem Spender weiterleiten.

Die Ärztin mit dem von Papageno gespendete Notfallkoffer

Bei einem weiteren Besuch begleitete uns auch unser Vorstandsmitglied Frau Elisabeth Kuster. Da besuchten wir vor allem auch die Zahnarztpraxis. Sie wird inzwischen 2 Tage pro Woche geführt und die jungen Zahnärzte haben regen Zulauf. Die Leute standen an bis vor das Haus und jeder leidet mit jedem mit.

Die Zahnarztpraxis ist inzwischen auch die Schulzahnklinik für die umliegenden 4 Dörfer.

Eine gute Sache, und wir hoffen dass wir auch weiter helfen können. Vor allem nächsten Winter, wenn die Fragen der Heizkosten wieder zu uns gelangen werden.

Selbstverständlich mussten wir auch zusehen wie dem armen Bauer der gerade behandelt wurde, seinen zweitletzten Zahn gezogen wurde. Natürlich bedauerten wir ihn sehr, und das schien zu helfen.

3.6.2012 / HRM

  zum Seitenanfang